Verfasst von: sentaurech | Mai 11, 2010

Amazonas 2010 – Traumreise?

Am Sonntag haben wir um 9.30 Uhr die MS Bremen verlassen und sind am Montag um 22.30 in Lyss angekommen. Jeder Flug ist pünktlich gestartet. Ein Blick auf die Abflugtafel in Sao Paulo verursachte zuerst einiges an Herzklopfen. Der aktuelle Flug nach Zürich wurde gerade abgesagt. Wie sich herausstellte, hatte diese Flugstreichung nichts mit der Vulkanwoke zu tun. Es hatte nur zu wenig Passagiere. Das könne immer wieder vorkommen, dann wird ein Linienflug einfach nicht durchgeführt. Unser Flugflug startete gut besetzt.

Unsere Expeditionsreise Amazonas 2010 gehört zur Vergangenheit. Eine Traumreise? Nein, für uns bleibt die Antarktisreise unsere Traumreise. Aber der Amazonas hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Was werde ich wohl als Erinnerungen behalten? Mit Sicherheit die vielen strahlenden Gesichter der Indianerkinder, das stolze Auftreten der Indianer, das unbeschreiblich satte Grün des Regenwaldes, das durchdringende Gebrüll der Affen, der Flug eines Papageienpaares, die freiwillige Show der Delphine, die riesigen Schwärme Silberreiher, die unendlichen „Felder“ an Victoria amazonica mit ihren weissen und rosa Blüten. unsere „Triumpffahrt“ durch die Breves-Kanäle. Die Reise als Ganzes.

Ich danke euch allen für das fleissige Lesen, das Kommentar schreiben und die zahlreichen Email’s und SMS. Ich habe mich über alles riesig gefreut. Wir sehen uns. Auf bald.

Verfasst von: sentaurech | Mai 9, 2010

Senta Urech: Schon wieder dieser Vulkan

Um 8.00 Uhr sind wir schon auf den Beinen. Ein letzter Höhepunkt unserer Reise sind die Breves Kanäle. Das sind natürliche Flussverbindungen zwischen dem Golf von Para und dem Amazonas-Delta. Das enge Kanalsystem ist sehr eindrucksvoll. Nur für kleine Schiffe, wie die MS Bremen gibt es eine Verbindung durch die schmalen, windungseichen Fahrtwege. Während Stunden werden wir links und rechts von kleinen Booten begleitet. Für Kinder und Erwachsene muss es eine Abwechslung sein mit ihren Kanus in die vom Schiff verursachten Wellen zu fahren. Es wird gerufen, gelacht und vor Freude gejauchzt. Wir sehen viele kleinst Dörfer und Sägereien. Hier leben die Leute vorwiegend vom Holzschlag.

Unsere gute Stimmung wird langsam getrübt. Der Vulkan macht sich wieder bemerkbar. Einige Flüge wurden schon gestrichen. Uns bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten. Anlässlich unseres letzten Recap werden wir informiert, dass Paris und Zürich (noch) offen ist. Thomas Bucheli zeigt sich vorsichtig optimistisch, dass wir fliegen können. Wenn der Vulkan nicht eine neue Wolke auf Reisen schickt, dann sollten wir am Montag in Zürich landen. Mit Sicherheit werden wir morgen von Belem nach Sao Paolo fliegen und mit etwas Glück geht es nach vier Stunden weiter nach Paris und nach einer nochmaligen Wartezeit von vier Stunden weiter nach Zürich. Wie sagte ich schon am Anfang dieser Reise: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Verfasst von: sentaurech | Mai 8, 2010

Senta Urech: Hier können die Kühe schwimmen

Die Stiefel haben wir schon vor die Tür gestellt. Es wird keine Nassanlandung mehr geben. Heute morgen hörten wir zum letzten Mal einen Vortrag von Prof.Dr. Ewald Isenbügel. Dieses Mal ging es um Leguane und heute Nachmittag hatten wir unsere letzte Zodiak-Ausfahrt. Wir sahen viele Delfine, einen riesign Schwarm von Silberreihern und zum ersten Mal Wassserbüffel. Die Geschichte erzählt, dass im Jahr 1920 ein Schiff aus Asien vor der Küste Brasiliens Schiffbruch erlitt und sank, eine kleine Herde von Wasserbüffeln konnte sich retten und auf die Insel schwimmen. Die Tiere überlebten und vermehrten sich. Die jetzige Zahl der etwa eine halbe Tonne schweren Tiere wird auf 3 Millionen geschätzt. Die domestizierten Tiere werden von den Einheimischen gemolken, aus der Milch wird ein Käse hergestellt.

Der Kapitän lädt heute Abend bereits zum Abschieds-Cocktail ein. Danach gibt es das …..Abschieds-Abendessen. Mit dem legendären MS Bremen Crew-Chor werden wir den Abend hoffentlich nicht all zu melancholisch beschliessen.

Verfasst von: sentaurech | Mai 7, 2010

Senta Urech: Sandstrand am Amazonas?

Dieser Tag fäll aus dem Rahmen. Ersten werden wir keinen Zodiakausflug machen, zweitens werden wir den Nachmittag an einem Sandstrand verbringen und drittens steigt das legendäre Drachenboot-Rennen (und viertens habe ich Geburtstag).
Wir sind vor Alter do Chao. Ein kleines Fischerdorf mit ca. 3´000 Einwohnern, südwestlich der Stadt Santarem. Ein typicher Touristenort mit Souvenierläden und Restaurants. Auch ein Lieblingsort der Hippies. Sonst muss es hier wimmeln von Ausflüglern, da wir Regenzeit haben ist es jetzt sehr ruhig. Für uns natürlich sehr angenehm. In Ruhe können wir durch diesen gemütlichen Ort flanieren. Hier hat es viele Mangobäume. Aus diesem Grunde muss ein Autofahrer eine zusätzliche Versicherung gegen Mangoschäden abschliessen.

Auf dem Schiff ist es weniger besinnlich. Es herrscht ein hektisches Treiben. Alle zwei Jahe findet das Drachenbootrennen statt. Teams aus der Küche, dem Maschinenraum, Zimmerservice, usw. haben schon heftig trainiert und warten auf den Start. Die Rennstrecke ist längsseits des Schiffes. Das Zodiak-Gummiboot muss mittels Paddel möglichst schnell ans Ziel gebracht werden. Zuerst stellt sich jedes Team vor. Es wird gesungen, getanzt, eine Geschichte erzählt. Die Kostüme sind sehr fantasievoll. Dieser erste Teil wird von einer unparteiischen Jury bewertet. Diese besteht aus vier Personen. Ich bin eine davon. Danach beginnt das Rennen. Gestartet wird professionell mit einem Pistolenschuss. Das geradeaus fahren stellt sich als die grösste Herausforderung dar. Für uns Zuschauer an der Reling ein herrliches Spektakel. Dem Sieger wird mit einem euphorischen Applaus und einem zweifachen Schiffshorn gratuliert.

Und am Nachmittag geht es an der Strand und in den Amazonas schwimmen. Das Wasser schätzen wir auf 28 Grad. So schön. Von der MS Bremen her wird eifrig gearbeitet. Das ganze Restaurant wird an den Strand verlegt. Inklusive weisse Tischtüche und allem drum und dran. So geniessen wir das Abendessen mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Die Drachenbott-Gewinner werden gebührend geehrt und gemeinsam lassen wir den Tag ausklingen.

Für mich ein unvergesslicher Geburtstag. Ich habe viele Emails und SMS erhalten. Recht herzlichen Dank (habe auch etwas Heimweg gekriegt). Dazu natürlich eine Gratulationskarte vom Kapitän und Team erhalten und viele weiter Gratulationen. Ich habe alles genossen.

Furo dos Botos
Wollen wir wirklich schon wieder so früh aufstehen? Gestern Abend wurde es etwas spät und heute steht um 8.00 Uhr schon die erste Zodiak-Ausfahrt auf dem Programm. Mühsam raffen wir uns auf. Zum Glück. Wir sehen zum ersten Mal Leguane. Diese lassen sich auf einem Baumast liegend von der Sonne aufwärmen. Ist das schön. Und es geht noch weiter, Zum ersten Mal sehen wir Tukane. Was für ein schöner Vogel. Wir bewegen uns ganz ruhig, der Motor wird nur selten gebraucht, wir befinden uns wieder in einem Seitenarm und lassen uns von der Strömung führen. So beobachten wir viele Affen, hören und sehen Brüllaffen. Weiter kommen wir zu einem blühenden Baum voll mit Schmetterlingen und Kolibirs. Unmöglich zu fotografieren, aber zum Bestaunen. Schon wieder muss ich das Wort wunderschön gebrauchen. Was für eine Ausfahrt

Die MS Bremen nimmt Kurs auf Parintins. Hier besuchen wir am Abend ein Tanzspektakel. Ich erwartete eine freundlose Sambashow. Weit gefehlt. Uns wurde eine sehr rassige, fröhliche, überaus farbige Show geboten. Mit wunderschönen Frauen und nicht minder ansehnlichen Männern. Das Bumba-meu-boi-Volksfest in Paintins ist sogar international bekannt.

Im Weiteren finde ich folgendes noch interessant: Unser Lektor Jean-Paul hat uns über das Schulsystem hier informiert. Im Amazonasgebiet hat jedes Kind das Recht auf einen Schulbesuch. Es muss jedoch einen Geburtsschein besitzen. also registriert sein. Da dieser Schein etwas kostet, kann sich nicht jede Familie eine solche Ausgabe leisten. Kein Kind wird von dem Staat aufgeboten, es muss jedes Jahr von seinen Eltern neu in der Schule angemeldet werden. Es gibt einen Morgen- und einen Nachmittagskurs. Es kann vorkommen, dass ein Kind ein Jahr die Schule besucht, dann fehlt es ein Jahr, dann muss es das erste Jahr wiederholen. Und kommt in seinem Leben so vielleicht auf 2-3 Jahre Schulunterricht. Dazu kommt, dass die Indianermädchen sehr früh Mutter werden. Jedes Kind bekommt in der Schule eine Mahlzeit. Das garantiert, dass die Kinder einmal pro Tag eine gute Ernährung erhalten. Es gibt auch einen Abendkurs, hier werden jedoch vorwiegend Erwachsene unterrichtet, die den Unterricht im Kindesalter verpasst haben.

Wir werden voraussichtlich bis Belem keinen Internetkontakt mehr haben. Schade. Leider kann ich so eure Kommentare nicht mehr lesen.

Heute wird von uns die Stadt Manaus entdeckt. Thomas steigt in ein Wasserflugzeug und überfliegt die Stadt und den dazugehörenden Regenwald. Ich begebe mich auf eine Stadtrundfahrt. Diese beginnt mit dem Markt. In grossen Markthallen, die den „les halles“ von Paris ähnlich sind, wird vom Fisch über Fleisch, Gemüse und Früchten alles angeboten. Unser Führer Jean-Paul, ein Schweizer der seit über 30 Jahren in Manaus lebt, macht uns mit dem Guarana bekannt. Diese Pulver wird aus Beeren gemahlen. Diese sind sehr stark koffeinhaltig. Guarana wird hier am Morgen eingenommen, es weckt die Lebensgeister, macht dass man sofort klar denkt und verleiht Kraft für den ganzen Tag. Der Indianer presst Guarana zu einer festen Paste und nimmt diese mit auf die Jagd. So kann er jederzeit die notwendige Ration abreiben. Dann hat er wieder Mut und Kraft um seiner Tätigkeit nachzugehen. Am Abend belehrte mich Erich Gysling, dass Guarana auch in der Schweiz erhältlich ist. In Reformläden. Und dass die Ernährungsindustrie stark mit Guarana am Experimentieren ist. Der Stoff der Zukunft.

Weiter können wir an Cupuacu riechen. Ist eine Art Kakaobohne, nur viel grösser, wie eine Kokosnuss. Diese wächst nur im Amazonasgebiet. Daraus werden die verchiedensten Desserts gemacht. Cupuacu wurde zur Staatsfrucht erklärt und darf deshalb nicht exportiert werden.
Weiter ging es ins Indianermuseum und anschliessend in die Oper. Ein wahrer Prunkbau und für seine Akustik in der ganzen Welt bekannt. Verschiedentlich hätten bekannte Tenöre auftreten sollen. Leider kam nie einer bis nach Manaus, alle hatten Angst vor den Gefahren des Regenwaldes und den dazugehörenden Strapazen. Kurz konnten wir einer Probe zuhören. Wunderschön. Am Abend zuvor gingen ein paar Passagiere Romeo und Julia anschauen. Auf die Frage wie es war sagten alle das Gleiche: Es ging seeeehr lang, die Julia wollte einfach nie sterben und es war seeehr kalt. Die Klimaanlage war unter den Gefrierpunkt eingestellt, dazu Wind von oben und unten. Na ja.
Im Jahr 2014 findet die Fussball-WM in Brasilien statt. Auch in Manaus werden Spiele durchgeführt. Dafür wird schon heute hingearbeitet. Der öffentliche Verkehr muss bis dann funktionieren. An einem Seitenarm des Rio Negro stehen Häuser der ärmeren Bevölkerung auf Pfählen. Der Abfall wird einfach aus den Fenstern ins Wasser geworfen. Jetzt werden diese Häuser abgerissen, die Bevölkerung umgesiedelt und aus den stinkenden Flüssen entstehen einladende Parkanlagen. Das gibt noch viel Arbeit.

Thomas und ich sparzieren am Nachmittag noch einmal gemütlich durch die Stadt. Das Leben findet draussen statt. Ueberall kleine Marktläden. Es kommt mir vor, dass hier jeder ein Händler ist. Hier einer mit einem Bauchladen, dort schiebt ein anderer eine Schubkarre gefüllt mit Avocados und verkauft diese und ein weiterer hat einen Baum zu seinem Coiffeurladen erklärt. Ein Spiegel wird an den Baum genagelt, ein Plastikstuhl aufgestellt und schon kann der Kundschaft die Haare geschnitten werden. Dazu hat es überall Kochstellen. Ein buntes,herrlich schmeckendes Durcheinander.

Verfasst von: sentaurech | Mai 5, 2010

Senta Urech: Regen macht schön

Dienstag, 4. Mai 2010
Die MS Bremen fährt die ganze Nacht durch. Am Morgen sind wir in Cana Cari. Die erste Zodiactour führt uns durch eine eindrucksvolle Uferlandschaft mit schwimmenden Wiesen. Wir entdecken erneut riesige Flächen voll Victoria amazonica. Ein wunderschöner Anblick. Auf dem Rückweg kämpfen wir gegen eine sehr starke Stömung. Diese wird durch das immer noch steigende Wasser verursacht. Auf dem Schiff steigt eine Pölser Party auf dem Lido Deck. Bei schönstem Wetter geniessen wir Hot-Dogs à la Küchenchef und stossen mit einem kühlen Bier an.
Weiter geht es nach Furo do Silves. Das Wetter hat sich verändert. Mit besorgtem Blick gehn Himmel besteigen wir die Zodiacs. Bei uns in der Schweiz würden wir sagen:“Da zieht ein heftiger Stum auf“. Der Himmel ist bedrohlich schwarz. Wir fahren dem Ufer entlang und werden förmlich von einer Baumgruppe angezogen. Hier wimmelt es von Affen. Sie springen von Ast zu Ast. Es ist ein emsiges Hin und Her. Und plötzlich regnet es in Strömen. Zum Glück können wir in den Wald hineinfahren und sind so etwas geschützt. Der Motor wird abgestellt und wir hören die Stimmen des Waldes. Brüllaffen. Ein unbeschreibliches Geräusch. Und plötzlich ist der Regen auch schon wieder vorbei. Die Fahrt geht weiter. Die Geräusche verändern sich. Hier ist ein Baum voller Sittiche. Dort fliegt ein Papageienpaar davon. Es scheint, wie wenn der Regen alles in Aufruhr versetzt hätte.
Dr. Lothar Staeck in in Manaus auf den Markt gegangen und hat verschiedenste Früchte eingekauft. In seinem Vortrag stellt er die tropischen Früchte vor und gibt uns davon Kostproben. Acai, Cubin, Chirimoya, Bacuri, Genipapo, Coupuacue, Caju, Acerola, Guave um nur ein paar wenige zu nennen. Ich fand nicht jede Frucht gut, es war jedoch ein Vergnügen diese Spezialitäten einmal zu probieren.

Das Internet funktioniert immer noch nicht. Ich habe diesen Bericht über Email geschrieben. Deshal kein Foto.

Verfasst von: sentaurech | Mai 4, 2010

Urech Senta: Knopf in der Leitung

Wir haben einen technischen Defekt. Der kann im Moment nicht behoben werden, deshalb habe ich keinen Zugang zum Internet. Meine Möglichkeit für einen Blog-Eintrag wird dadurch sehr erschwert. Das ist der Grund für meine „Funkstille“. Kurze Emails können mit dem Vermerk „Urech, Zimmer 520″ an
vip@ms-bremen.com
geschickt werden. Bitte nur Worte, keine Bilder, das kommt viel zu teuer.

Verfasst von: sentaurech | Mai 3, 2010

Grillieren bei 34 Grad am Schatten

Um 6.30 Uhr ist es bereits 27 Grad warm. Soviel zum Wetter.

Manaus die Kautschukmetropole

Manaus – Eine Freihandelszone

Mit diesen beiden Vorträgen werden wir auf die 2 Millionen-Einwohner-Stadt vorbereitet. Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Zur Zeit des Kautschuk-Booms (1880-1915) war Manaus die 5.reichste Stadt der Welt.

Heute Mittag wurde auf dem Deck grilliert. Vom Kapitän bis zum Zodiakfahrer, alle waren im Einsatz.

Encontro das Aguas – das Zusammentreffen der Wasser. Ein wunderschönes Naturschauspiel. Kurz vor Manaus treffen Weisswasser und Schwarzwasser zusammen. Sie vermischen sich nicht, sondern bilden eine deutlich sichtbare Grenze. Fast wie ein schlecht verrührter Marmorkuchen.

Um 17.30 Uhr machen wir an dem Landungssteg von Manaus fest. Hier bleiben wir einen ganzen Tag.

Verfasst von: sentaurech | Mai 2, 2010

Piranhas fischen

Ein Höhepunkt reiht sich an den nächsten. Am Morgen machen wir erneut einen wunderschönen Zodiacausflug. Das Gummiboot sucht sich seinen Weg durch das Wassergras. Diese Vielfalt an Vögeln ist beeindruckend. Ziel ist ein See. Beim Ueberqueren spielen einzelne Delphine mit den Heckwellen.

Die MS Bremen ankert vor Ilha do Botigaas. Nach dem Mittagessen stehen wir über eine Stunde an der Reling und geniessen das Spiel der rosa Delphine. Man könnte meinen, dass diese extra eine Show einstudiert haben.

Und auf der nachmittags Cruise sehen wir die grössen Seerosenblätter, Victoria amazonica, und natürlich auch ihre kurzlebigen Blüten. Ach ja, und den Kolibri habe ich auch gesehen. Viele Eindrücke dich ich zuerst verarbeiten muss.

Das Wetter ist zu schön, wir begrüssen jede Wolke, es ist sehr warm.

Eine kleine Gruppe ist fischen gegangen. Piranhas fischen. Was eine nicht all zu grosse Herausforderung ist. Jeder bekam eine Schnur, daran ist einen Hacken befestigt. Der Köder ist ein Fleischstück. Diese Angelvorrichtung kurz ins Wasser gehalten und schon hat ein Fisch angebissen. Es hat hier soo viele Fische.

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